Bochum-Agenda 21 fördert Vorleseprojekt

24.08.09 | Rubrik: Lokale Agenda 21

Junge Menschen zum Lesen zu führen ist ein Mittel der angewandten Bildungsförderung.

Als Einstieg bietet sich das Vorlesen an. Prof. Dr. Björn Rothstein vom Germanistischen Institut der Ruhr-Universität Bochum plant mit diesem Ziel ein Vorleseprojekt an Bochumer Schulen. 30 Lehramtsstudierende sollen zu Vorlesepaten ausgebildet werden. Sie werden Schulklassen im Deutschunterricht und vorzugsweise aus "bildungsfernen Familien" zur Lektüren und Reflexion über das Buch "Aischa" besuchen. Eine Führung durch die Stadtbibliothek soll helfen, weitere Kontakte mit Büchern und mit der Thematik des Romans zu knüpfen.

 

Im dem Jugendroman von Federica de Cesco möchte das Mädchen Aischa eine höhere Schule besuchen und wehrt sich gegen eine Zwangsverheiratung. Die fiktive Geschichte bietet dabei die ideale Möglichkeit, sich losgelöst vom realen Leben mit den im Roman angesprochenen Problemen zu befassen und darüber nachzudenken. Gleichzeitig werden Studierende im Vorlesen geschult. Das Vorlesen soll bei den Jugendlichen die Lust am eigenen Lesen wecken.

 

Das Projekt wird mit Beginn des Semesters im Oktober 2009 starten und bis März nächsten Jahres laufen. Es wird gefördert durch Mittel der Bochum-Agenda 21.


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