Integrationskonzept für die Stadt Bochum
28.04.09 | Rubrik: Lokale Agenda 21
Im Jahr 2005 beauftragte der Verwaltungsvorstand der Stadt die Verwaltung, organisatorische Lösungen für das professionelle Management von Migration und Integration in der Stadt zu finden. Eine zu schaffende Organisationseinheit soll diese "Querschnittsaufgabe" ganzheitlich organisieren. So kam es zur Gründung des Integrationsbüros der Stadt im Februar 2006. Das weitere Ziel definiert der Verwaltungsvorstand so: "Der Gesamtprozess soll dazu führen, dass für alle Beteiligten (Verwaltung, freie Akteure, betroffene Zuwanderer) Transparenz über die vorhandenen Angebote und die damit verbundenen Kapazitäten hergestellt wird … sowie Instrumente zur strategischen Steuerung der Integrationsarbeit in Bochum entwickelt und umgesetzt werden". Im September 2006 fand die erste Integrationskonferenz statt. Fünf dort gegründete Fachforen - Bildung, Sprachförderung, Beschäftigung, Wohnen, Kinder/Jugendarbeit - legten im Oktober 2007 zur zweiten Konferenz eine Bestandsaufnahme, Ziele und Maßnahmen in ihrem Handlungsfeld vor. Die Ergebnisse der beiden Integrationskonferenzen und der Fachforen bildeten die Grundlagen des Integrationskonzeptes. Dessen Kurzfassung wir dem Rat am 28. Mai zur Beschlussfassung vorgelegt.
