Kein Geld, kein Personal - Agenda 21-Prozess erlebt seine schwerste Krise

15.07.10 | Rubrik: Lokale Agenda 21

Krisenstimmung im städtischen Agenda 21-Beirat. Die Mitglieder sind in Sorge, dass der bisher erfolgreiche Prozess der Bochum-Agenda 21 gefährdet ist.

In Bedrängnis bringt die Agenda die aktuelle katastrophale Finanzsituation der Stadt Bochum. Der aktuelle Haushaltsansatz sieht eine drastische Kürzung von 73 Prozent für das ohnehin recht bescheidene Agenda-Budget von bisher rund 50.000 Euro pro Jahr vor. Diese unverhältnismäßige Kürzung wird die bislang fruchtbare und effektive Arbeit nahezu unmöglich machen. Der Beirat ist über die im Ansatz aufgeführten Haushaltsmittel für die Agenda 21-Arbeit tief enttäuscht.

Hinzu kommt, dass die Bürgerbeteiligung auch personell eingeschränkt wird. Bisher wurde die Agenda 21 durch zwei hauptamtliche Mitarbeiter in der Agenda-Geschäftsstelle unterstützt. Die für die Fortführung des Agenda-Prozesses unverzichtbare Stelle des Büro-Leiters ist seit dessen Pensionierung im letzten Sommer frei und bisher nicht wieder besetzt.


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