Bochum: Ehemalige Übergangsheime vor dem Abriss
12.09.08 | Rubrik: Lokales
Sie stehen zum Teil seit Jahren leer, jetzt werden sie abgerissen: Die
ehemaligen Übergangsheime an der Zillertalstraße 132 - 156, der
Laerholzstraße 125, der Overdyker Straße 130 und an der Herzogstraße 73
- 87. Der Rat hat gestern beschlossen, die erforderlichen drei Mio.
Euro bereitzustellen. Auf den städtischen Grundstücken sollen neue
Wohnungen entstehen.
Deshalb muss jetzt zügig das Planungsrecht geklärt werden. Für das Gebiet Zillertalstraße hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr bereits beschlossen, einen Bebauungsplan auszuarbeiten. "Hier sind vor allem neue Einfamilienhäuser vorgesehen", erklärt das Riemker Ratsmitglied Gabriele Schuh. Schallschutzgutachten und Bodenuntersuchungen sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.
"Wenn sich daraus keine unerwarteten Probleme ergeben, könnte die Fläche an der Zillertalstraße Mitte März leer geräumt sein", so Schuh. Der dortige Kindergarten bleibt erhalten. "Die Abrisskosten können erwirtschaftet werden, wenn es der Verwaltung schnell gelingt, Baurecht herzustellen und die Grundstücke zu verkaufen", so Schuh, die auch Mitglied im Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Grundstücke ist. Der Abriss werde sich positiv auf die umliegenden Wohngebiete auswirken, weil die Leerstände damit ein Ende haben.
Die Kosten für den Abbruch der Gebäude an der Zillertalstraße 132 - 156 werden auf 1,6 Mio. Euro geschätzt. Es ist somit das größte Projekt. Mit 640.000 Euro wird der Abriss der Gebäude Herzogstraße 73 - 87 zu Buche schlagen. Jeweils rund 400.000 Euro wird der Abriss der Gebäude Laerholzstraße 125 und Overdyker Straße 130 kosten.
