Hartz IV: Sozialausschuss beschließt Erleichterungen

19.05.06 | Rubrik: Lokales, Soziales

Der Bochumer Sozialausschuss hat gestern nach langer Diskussion und unter reger Teilnahme der Bevölkerung letztlich einstimmig einige Erleichterungen für Hartz-IV-Haushalte beschlossen, deren Wohnkosten "unangemessen" hoch sind.

Der Bochumer Sozialausschuss hat gestern nach langer Diskussion und unter reger Teilnahme der Bevölkerung letztlich einstimmig einige Erleichterungen für Hartz-IV-Haushalte beschlossen, deren Wohnkosten "unangemessen" hoch sind. Zuvor hatten rund 100 Personen mit einem "Umzug" vom Husemannplatz zum Rathaus lautstark auf die Probleme aufmerksam gemacht.

 

 

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Die Wirtschaftlichkeitsgrenze, unterhalb derer nicht zur Kostensenkung aufgefordert werden soll, wird von 40 auf 50 Euro (oder 10 Prozent) oberhalb der Mietobergrenze angehoben.

Wessen Wohnkosten einmal als angemessen beurteilt wurden, der soll auch dann nicht neu überprüft werden, wenn Mietspiegelwerte zwei mal hintereinander sinken.

Bei einem Zwangsumzug soll eine doppelte Mietzahlung für einen Monat problemlos übernommen werden, zusätzlich Kosten für Handwerksarbeiten an Versorgungsleistungen.

 Alleinstehende Arbeitslose sollen nicht mehr auf möblierte Zimmer verwiesen werden.

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Zwar lesen sich die Beschlüsse eher dürftig und bleiben auch deutlich hinter den Forderungen des Mietervereins zurück, doch werden sie sicher etlichen der jetzt betroffenen 1400 Bedarfsgemeinschaften helfen.

 


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