Bundestag verabschiedet Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz

06.06.08 | Rubrik: Wohnungspolitik

Drer Anteil an erneuerbaren Energien am Energiebedarf von Gebäuden soll nach dem heute verabschiedeten Wärmegesetz deutlich steigen. Allerdings gilt das nur für den Neubau. Ein schwerer Geburtsfehler, meint der DMB.

 

„Wir begrüßen, dass mit dem neuen Wärmegesetz der Anteil erneuerbarer Energien am Energiebedarf von Gebäuden erhöht werden soll. Aber die Beschränkung auf den Neubau ist ein schwerer Geburtsfehler. Die Einführung eines Pflichtanteils für erneuerbare Energien ist gut gemeint, so lange der Gebäudebestand nicht einbezogen wird, aber schlecht gemacht“, kommentierte der Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB) Dr. Franz-Georg Rips das heute mit großer Mehrheit im Bundestag verabschiedete Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz.

 

Der Präsident des Mieterbundes erklärte, erneuerbare Energien seien für einen wirklichen Energiewandel unverzichtbar. Nur mit ihrer Hilfe können auf lange Sicht Energie- und damit Heizkosten deutlich reduziert werden. „Deshalb bedaure ich, dass die Chance vertan wurde mit dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz einen spürbaren Schritt in Richtung Energiewandel zu tun. So lange der Gebäudebestand außen vor bleibt, werden die Auswirkungen dieses Gesetzes kaum spürbar.“

 


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