Wohngeld wird erhöht
22.02.08 | Rubrik: Wohnungspolitik
Die Bundesregierung hat eine Erhöhung des Wohngelds um rund 520 Mio. € zum 1. Januar 2009 beschlossen. Der Deutsche Mieterbund (DMB) zeigte sich zufrieden und sprach von einem "spürbaren Zeichen gegen die Wohnarmut".
Die Wohngelderhöhung besteht aus drei Bausteinen:
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Die bisherigen Einkommensgrenzen werden angehoben. Damit wird der Kreis der Berechtigten, die einen Antrag auf Wohngeld stellen können, erweitert.
Es gibt höheres Wohngeld. Mit dieser Verbesserung wird ein Ausgleich geschaffen für die Preissteigerungen bei Mieten, Strom und kalten Betriebskosten seit der letzten Wohngeldanpassung.
Heizkosten werden bei der Wohngeldgewährung künftig berücksichtigt. Damit reagiert die Bundesregierung auf die explodierenden Energiepreise und schafft erstmals einen entsprechenden Ausgleich für die Empfänger des staatlichen Zuschusses zum Wohnen.
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„Wir sind mit der angekündigten Wohngelderhöhung zufrieden, unsere immer wieder aufgestellten Forderungen hat die Regierung umgesetzt“, sagte Mieterbund-Präsident Franz Geord Rips.
Das Wohngeld ist seit 2001 nicht mehr der Kostenentwicklung angepasst worden. Zwar stiegen die Mieten in weiten Teilen Deutschlands seither nur noch gering, die Betriebs- und Heizkosten dafür aber umso mehr. 2006 gab der Staat 956 Mio. € für Wohngeld aus; 690.000 Haushalte erhielten durchschnittlich 90 € pro Monat.
