Kinder als Ware

Podiumsdiskussion zu Kinderprostitution und Kinderhandel

 

Am 1. Juli 2003 lud Terre des hommes ein zur Podiumsdiskussion "Kinder als Ware - Kinderprostitution und Kinderhandel am Beispiel von Burma, Deutschland, Kambodscha und Südafrika"in den Clubraum der Volkshochschule.

 

Weltweit werden Kinder als Prostituierte entweder im eigenen Land mißbraucht oder aber als Handelsware in andere Länder verkauft. In Deutschland selbst werden Kinder in privaten Bordellen und Clubs mißbraucht oder gehen auf den Straßenstrich, deutsche Männer und Frauen reisen in ferne Länder, um dort billiger und gefahrloser Sex mit Kindern und Jugendlichen leben zu können. Kindersex ist eine touristische Ware, die sehr viel Geld bringt.

 

Unter welchen Bedingungen gedeiht in den verschiedenen Ländern der Handel mit Kindern und welche Bedingungen können und müssen wir verändern, um weitere Ausbeutung von Kindern zu verhindern?

 

Auf diese und andere Fragen antworteten Dr. Cynthia Maung, Chantol Oung, Zurayah Abass und Silvia Tinner. Nach einer kurzen Einführung in die Situation der einzelnen Länder wurde im Rahmen einer Podiumsdiskussion nach Strategien für eine wirksame Vorbeugung gegen Kinderprostitution und Kinderhandel gesucht. Die Veranstaltung fand mit Dolmetscher (englisch/deutsch) statt.

 

Die Veranstaltung wurde durchgeführt durch terre des hommes und die Berufsgruppe gegen sexuellen Mißbrauch Mädchen und Jungen, der Volkshochschule und der Gleichstellungsstelle der Stadt Bochum und dem Caritasverband für Bochum e.V.

 

 

 

 

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